Sehr, sehr traumatisch

Clean Language und Shiatsu in der Trauma-Arbeit

 

Ein Artikel von Nick Pole und Peter Cadney (aus dem Englischen von Wolfgang Löffler)

 

Wenn der Klient mitten in der Behandlung Kontakt zu einem Trauma bekommt, das mächtige Emotionen freisetzt, die den ganzen Raum einnehmen, was können wir dann tun? Die japanischen Wurzeln von Shiatsu sind nur wenig hilfreich, wenn es darum geht, das Gespräch in die Behandlung einzubauen. Daher ist die Sprache, die wir hier im Westen benutzen, üblicherweise von einem psychotherapeutischen Zugang geprägt. Pioniere in der Arbeit mit der Psychologie des Traumas, wie Peter Levine, Bessel van Der Kolk, Pat Ogden und Babette Rothschild haben Trainings für die Arbeit mit Trauma entwickelt, die sowohl den Körper als auch den Geist berücksichtigen. Sie alle bedienen sich einer Art von konstruktiver Sprache, die dem Klienten das Gefühl gibt, er kann auf die Bremse steigen, an einen sicheren Ort zurück kehren und mehr oder weniger die Kontrolle behalten, während sie zugleich die Hinweise erforschen, die Körper und Geist bieten und die verraten können, wie man das Unfassbare erfassen kann.

In dieser Fallstudie nutzen wir Auszüge aus einem Workshop, um herauszufinden was passiert, wenn Trauma während einer Sitzung unerwartet hochkommt. Nick, der Lehrer, zeigt, wie man eine Art der konstruktiven Sprache nutzt – den Frageprozess namens Clean Language, entwickelt von dem neuseeländischen Psychotherapeuten David Grove – um Peter bei der Erforschung eines seltsamen und recht rätselhaften Problems zu helfen, als eine Art und Weise, eine Shiatsu Behandlung zu beginnen.

Das grundlegende Prinzip von Clean Language ist es, sehr einfache Fragen zu stellen, wie zum Beispiel „Welche Art von…?“, „Wo ist…?“ oder „Ist da noch etwas mit…?“ und nach Möglichkeit die Schlüsselwörter, die der Klient gerade benutzt hat, in die nächste Frage zu inkludieren. So wird der Klient eingeladen, Worte nicht einfach als Bezeichnung für Schubladen für seine Symptome einzusetzen, sondern stattdessen tatsächlich emotionell und körperlich wahrzunehmen, wofür diese Schubladen stehen. Tatsächlich hat eine der besten Möglichkeiten, wie uns konstruktive Sprache im Shiatsu helfen kann, weniger mit den Worten selbst tun, als mit den Gesten und Bewegungen, die die Klienten machen, während sie über ihr Thema sprechen. Üblicherweise ist sich der Klient dieser Bewegungen kaum bewusst und sie ihm dann bewusst zu machen ist oft der Startschuss zur Veränderung dieser energetischen Muster, die Trauma im Körper abspeichern. Und das bereitet den Weg für die Shiatsu-Behandlung.

 

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In dieser überarbeiteten Mitschrift sind Nicks Fragen fettgedruckt und sowohl Nick als auch Peter haben gelegentlich Kommentare eingefügt.

Du hast mir vorhin beim Mittagessen über dieses Problem beim Arbeiten am Computer erzählt…?

Nach 15 Jahren Arbeiten am Computer hatte ich den Knackpunkt erreicht und alles hingeschmissen um ein ruhigeres Leben am Land zu führen, um zu lernen mich selbst zu versorgen und im Freien körperlich zu arbeiten. Danach, als ich wieder mit Computern zu tun hatte, entdeckte ich eine Art Unbehagen, das sich langsam zu verstärken schien. Es scheint mein Bewusstsein aus meinem Körper zu ziehen. Es ist fast so, als ob mein ganzer Körper so schnell wie möglich weg möchte und es ist sehr unangenehm. Und wenn ich den Computer längere Zeit benutze, muss ich danach wieder an meiner Erdung arbeiten oder mein Hirn dreht durch und unangenehme Gefühle kommen in meinem Körper hoch.

Als Peter uns das erzählt, sind seine Stimme und Gestik voll von Informationen. Als er über das wachsende Unbehagen spricht, hebt er seine Hände in schnellen fließenden Spiralbewegung in Richtung seiner Brust; wenn er davon spricht so schnell wie möglich weg zu kommen, hält er seine Hände mit den Handflächen zueinander, nur ein paar Zentimeter von einander entfernt und sie bewegen sich ruckartig von einer Seite zur anderen, so als ob sie einmal in eine Richtung gezogen würden und dann wieder in die andere.

Und wenn dein ganzer Körper so schnell wie möglich weg möchte und es sich sehr unangenehm anfühlt, was passiert dann?

Wie ein ängstliches Gefühl.

Nick ahmt Peters Gesten nach – seine rechte Hand hält er unbeweglich vor seinem Solar Plexus.

Nick spricht zur Gruppe: Wir versuchen hier nicht ein Problem zu lösen, wir helfen Peter nur das Muster zu zerlegen, wir fragen daher nicht warum er ängstlich wird, oder was ihn davon abhalten würde ängstlich zu werden, wir suchen nur nach einer offenen Frage um dieses ängstliche Gefühl erforschen zu können.

Und wo ist ängstlich?

Hier. Peter deutet auf seinen oberen Brustbereich und auf den Bereich des Halses.

Und wie ist es dort?

Es gibt eine lange Pause während Peter sein Inneres erforscht.

Eng, einengend, würgend, verschlossen. Er hustet.

Und wenn es eng ist und einengend, würgend, verschlossen, was passiert dann?

Husten.

Ist da noch was mit diesem Husten?

Warnend, alarmierend.

Und wenn es warnend ist, alarmierend, was passiert dann?

Witzelnd. (im engl. Original „Joking.“, Anm. d. Übersetzers)

Würgend…? (im engl. Original „Choking…?“, Anm. d. Übersetzers)

Witzelnd. (im engl. Original „Joking – with a J.“, Anm. d. Übersetzers)

Was für eine Art witzelnd?

Peter macht erneut eine lange Pause, sein Kopf ist gesenkt, als ob er starke Emotionen fühlen würde. Seine rechte Schulter beginnt sich zu bewegen, so als ob sie versuchen würde einen verspannten Muskel zu lösen.

Und ist da noch etwas damit? Nick kopiert Peters Haltung und Schulterbewegung.

Ich möchte es nicht mehr tun – das ist es was damit hochkommt. Ich möchte nicht.

Und wenn du es nicht mehr tun möchtest, was passiert dann?

Dann kommt mir der Name ‚James‘ in den Sinn, der eine Bedeutung für mich hat.

Bedeutung?

James war ein Freund, der gestorben ist, als ich siebzehn war… vor etwa zehn Jahren.

Nicks Gefühl sagt ihm an diesem Punkt, dass etwas Tiefgreifendes und Kraftvolles passiert ist – fast so als ob James irgendwie den Raum betreten hätte.

Kann ich hier für einen Moment innehalten und James und deine Erinnerung an ihn ehren? Peter, nimm dir die Zeit, die du für das brauchst, was gerade passiert… (lange Pause)… und wenn es OK für dich ist weiter zu machen, lass es mich wissen.

Yep. (Peter ist noch eine Zeit lang still und lächelt dann) Das verläuft nicht so wie ich es wollte! (Die Gruppe lacht).

Ist da noch etwas mit James?

Ist da noch etwas mit James? Gute Frage. Es war eine turbulente Zeit in meinem Leben. Und… (Versucht zu sprechen aber es kommen keine Worte – begleitet von einem leisen würgenden Geräusch) und ich habe mit ihm Musik auf dem Computer gemacht.

War da noch etwas mit dem auf dem Computer Musik mit ihm machen?

Ich denke, das ist die Vernunft in meinem Kopf, die sagt: „Da bin ich also, ich mag es nicht am Computer zu arbeiten und ich habe mit James gearbeitet und James ist gestorben und ich habe Musik am Computer gemacht.“

Peters rechte Hand beschreibt einen Kreis um seine Herzgegend.

Und ist da noch etwas mit dieser Bewegung? Nick macht die kreisende Bewegung nach.

Das ist langweilig. Ich habe das oft gemacht.

Was meinst du?

Das hatte ich schon oft hinter mir. Immer und immer wieder, und noch einmal und hier bin ich wieder, zurück am Anfang.

So das ist also der Punkt wo es irgendwie nicht weiter geht?

Ja, genau.

Nick spricht zur Gruppe: Es ist also die Holz-Energie, die nicht fließt und Peters Gestik hat vielleicht angedeutet, wo sie nicht fließt und wir könnten einfach hier mit der Shiatsu-Behandlung beginnen. Aber erst, lasst uns noch eine andere Frage aus der Clean Language stellen:

Wenn es so ist und es geht immer und immer so weiter und es ist langweilig, was hättest du gerne dass passiert?

(Nach einer langen Pause) Ich möchte weiter gehen.

Und kannst du weiter gehen?

Ja, kann ich. Aber wenn ich sage ich kann weiter gehen, sagt etwas tief drinnen ‚Kannst du?‘

Und hier, zum ersten Mal, habe ich das Gefühl, dass dein Körper oder dein Chi, oder wie auch immer du es nennen möchtest, mich bittet, etwas Shiatsu zu machen; wäre das OK?

Ja.

Nicks Kommentar: Zu diesem Zeitpunkt war es als würde Peters Körper sagen ‚Arbeite an meiner rechten Schulter!‘ In diesem Fall beginne ich oft direkt mit Shiatsu – wenn ich spüre, dass eine Einladung von Seiten des energetischen Feldes des Klienten vorliegt, nicht davor. Dass bedeutet, wenn ich weiß, dass sie Hilfe durch direkte Berührung benötigen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist es so, als ob sie sich über die Clean Questions selbst Shiatsu geben würden.

Nick beginnt am Gallenblasenmeridian an Peters rechter Schulter im Sitzen zu arbeiten und stellt mehr Fragen während er arbeitet.

Und da ist etwas, das sagt ‚Kannst du?‘ Was ist das?

(Peter macht einen tiefen Atemzug) Einen Abschluss?

Und wo ist ein Abschluss?

Einen Abschluss kann ich hier fühlen. Peters linke Hand verbindet sich mit der rechten Seite seiner Brust.

Und ist da noch etwas mit dem Abschluss dort?

Wieder lange und bewegende Stille als Peter eine starke Empfindung hat.

Peters Kommentar: Hier habe ich mich nach vorne gelehnt, mich mit meinen Händen am Boden abgestützt. Meine Atmung wurde tiefer und das Gefühl wurde recht intensiv, eine Menge emotionaler Energie kam frei, Tränen und Traurigkeit und es fühlte sich an, als ob ich eine Atemübung machen würde, etwas, wofür ich mich in den letzten 18 Monaten zu interessieren begonnen hatte, weil ich das Gefühl hatte, dass ich eine Möglichkeit brauche, um eine tiefe emotionelle Ladung auszudrücken.

Meine Hand beginnt zu Erkunden. Ich weiß nicht, ob ich schon die richtige Art von Kontakt habe, was würdest du sagen… ist das OK?

Mhmm. Peter macht einen tiefen seufzenden Atemzug.

Was ist jetzt passiert?

Es ist eine Erleichterung. Er atmet wiederholt tief aus, während Nick den Dickdarm- und Gallenblasenmeridian an seiner rechten Schulter behandelt.

Ist das OK?

Es fühlt sich an, als ob sich hier etwas öffnen würde.

Und wenn es sich anfühlt, als ob es sich öffnen würde, was passiert als Nächstes?

Weiter tiefes, emotionales Atmen von Peter.

‚Loslassen‘. Nur diese Worte.

Und ist da noch etwas mit diesem ‚Loslassen‘?

Nicks Kommentar: Darauf gab es von Peter keine verbale Antwort, aber die Antwort seines Energiefeldes war eine Art Piepsen in seinem unteren Rücken, also legte ich meine Hände dorthin.

Und was ist hier?

Da ist Tiefe.

Und ist da noch etwas mit dieser Tiefe?

Wieder Antwortet Peter nicht, aber das ist eine Menge Bewegung in seinem Körper.

Und was passiert jetzt, mit all dieser Bewegung?

Peter beginnt leise zu lachen, gefolgt von einigen sehr emotionellen Atemzügen.

Nimm dir nur Zeit und nimm wahr was du spürst… mmm. Und kann ich dir eine Frage stellen, während du bei deinem Gefühl bleibst?

Peter nickt.

Wie ist der Kontakt hier, in deinem unteren Rücken?

Unterstützend und zulassend. Ich habe ein kindliches Gefühl von in-den-Körper-kommen und sich auf das Gefühl einlassen das hoch kommt. Ich erlaube diesem Gefühl zu bleiben, lasse mich darauf ein und es wird zu einem Witz und dann eine angenehme Erfahrung.

Eine weitere, sehr lange Pause.

Wäre es OK langsam wieder in eine sitzende Position zurück zu kehren, da es schon fast Zeit ist zu beenden?

Mhmm.

Peters Kommentar: Ich erinnere mich daran, dass ich lieber so geblieben wäre wie ich war um weiter zu machen, aber wegen dem Workshop habe ich mich aufgesetzt.

Und wie ist es jetzt?

Gut. Es ist erhebend. Es hat sich in dem Moment den ich beschrieben habe, wie Erfüllung angefühlt, so wie ein freudiges Öffnen – im Herzen.

Und geht das noch weiter?

Ja, es hat sich so angefühlt, als ob mir das Reden gut getan hat, aber auch so, als ob die Fragen das Gefühl unterbrochen haben.

Und wie ist es jetzt hier und hier? Nick zeigt auf Peters rechte Schulter und rechte Seite.

Großartig. Es fühlt sich jetzt gut an, wie Frieden – wie eine Erlösung.

Ich würde gerne noch einmal auf das ursprüngliche Problem zurück kommen. Es ist noch zu früh, um zu sagen, ob sich etwas verändert hat, wenn es um die Arbeit am Computer geht, aber sicher hat es etwas mit James zu tun, was sich verändert zu haben scheint. Kannst du dazu etwas mehr sagen?

Mmm, Friede ist alles was mir dazu in den Sinn kommt. Es hat sich angefühlt wie ‚Aah, das ist worauf ich gewartet habe…‘. Es hat sich angefühlt, als ob der gesamte Bereich Aufmerksamkeit bekommen hätte – das bekommen hätte was er gebraucht hat.

Und wie sieht es mit deinem Gefühl aus, das immer und immer wieder durchgemacht zu haben?

Ich habe definitiv eine Verbindung zwischen der Arbeit am Computer und der Geschichte mit James hergestellt, aber jetzt sehe ich das klarer. Dieses Gefühl, vor Allem als ich mich zum ersten Mal an den Computer gesetzt habe um Musik zu machen – es ist fast jedes Mal dasselbe Gefühl, wenn ich am Computer sitze – unangenehm, ängstlich, etwas wo ich nicht sein möchte. Das könnte sich leicht nach dieser Sitzung verändert haben. Ich denke, jetzt werde ich in der Lage sein, zurück zu gehen und bei der Arbeit am Computer eine andere Erfahrung zu machen.

Bezüglich des Traumas – ich benutze das Wort hier mit Vorbehalt, weil ich nicht weiß, wie traumatisch das für dich war…

Diese Sitzung? (Die Gruppe lacht).

Nein, nein, ich meine die Sache mit James…

Sehr, sehr traumatisch.

Nicks Kommentar an die Gruppe: Eine sehr gute Beschreibung dessen, was bei Trauma passiert ist, dass es eine Mischung zwischen einem Staubsauger und einem Scheinwerfer ist. Der Scheinwerfer des intensiven Bewusstseins scheint plötzlich auf alles, was in diesem traumatischen Augenblick passiert und dann ist da der Staubsauger, der alles ins Gedächtnis saugt, das der Scheinwerfer enthüllt – das ist wie wir zu überleben lernen. In dem ganzen Trauma um James, hat der Scheinwerfer des Hyper-Bewusstseins den Computer eingebunden und er wurde aufgesaugt. Alles was wir mit dem Dickdarm- und dem Gallenblasenmeridian gemacht haben, war nur dazu da, die Assoziation aufzulösen und die Dinge weiterziehen zu lassen.

Ein paar Fragen aus der Gruppe:

Kommst du jemals an einen Punkt, von wo aus du jemanden nicht mehr aus dieser emotionalen Öffnung zurückholen kannst?

Im Zugang mit Clean Language hat der Klient immer die Kontrolle über den Prozess und wir bitten im Zweifelsfall immer um Erlaubnis, um einen Schritt weiter gehen zu können. Erinnert euch, dass Peter sich selbst erlaubt hat, dahin zurück zu gehen und wenn er sich damit nicht wohl gefühlt hätte, hätte er sich wahrscheinlich nicht erlaubt, das zu tun. Peter hat offensichtlich eine Menge Erfahrung mit verschiedenen Körper-Geist-Therapien, wenn wir aber mit jemandem gearbeitet hätten, der nicht über dieser Art der Erfahrung verfügt, hätte es in dieser Sitzung einige Stellen gegeben, wo man auf die Bremse steigen hätte können und sagen: „Möchtest du dich jetzt hinlegen?“ und unabhängig von der jeweiligen Erfahrung, wäre es sicher gewesen, etwas Shiatsu zu machen, an dem Punkt zu dem der Klient sich selbst erlaubt hätte zu gehen.

Uns wurde gesagt: „Wenn du nicht als Therapeut ausgebildet bist, mach das nicht“.

Es ist professionell, unsere Grenzen zu kennen und zu wissen, wobei wir uns wohl fühlen, aber je mehr Erfahrung wir haben, desto eher bleiben wir dabei. Für mich lautet die Frage: Was nicht tun? Was ist ‚das‘ was wir nicht tun? Wir sind hier mit einem Menschen und all seinen Meridianen und seinem ganzen Leben, was also tun wir nicht? Es ist der Klient, der führt und wir folgen nur.

Letzter Kommentar von Peter:

Am Abend nach dem Workshop saß ich vor meinem Computer und es hat sich anders angefühlt. Nach einer Weile musste ich mich aber hinlegen, da noch mehr Emotionen hoch kamen. Das hat mein Gefühl bestärkt, noch eine Sitzung mit Nick zu machen und nach dieser bemerkte ich jedenfalls eine große Verbesserung bei meiner Fähigkeit am Computer zu arbeiten, obwohl es noch Probleme dabei gibt, an denen ich noch arbeite. Für mich war diese Erfahrung eine wunderbare Lehre in Sachen Clean Language und ihrer Wirksamkeit. Nach dem Workshop habe ich weiter geübt und mir selbst Fragen gestellt und der Körperintelligenz erlaubt, sich auszudrücken. Seit dem Workshop habe ich Clean Language als Kern meiner eigenen Arbeit mit Shiatsu angenommen. Es hat mit eine authentische Art der Kommunikation geschenkt, die meinen Klienten hilft, in tiefere Schichten ihrer selbst vorzudringen und ihnen außerdem Kontrolle über ihren eigenen Prozess der Selbstfindung gibt.

Autoren:
Nick Pole integriert Clean Language seit 15 Jahren in Shiatsu und sein neues Buch „Words That Touch – How to Ask Questions Your Body Can Answer“ erscheint am 21. Februar 2017 im Singing Dragon Verlag.
Peter Cadney hat Erfahrung mit Shiatsu, Atemübungen und Klangtherapie, praktiziert Qi Gong, Yoga, Tanz, Energiearbeit und Meditation. Er lebt in Manchester und arbeitet mit einzelnen Klienten ebenso wie in Workshops und Retreats weltweit.
Dieser Artikel wurde erstmals im Shiatsu Society Journal (UK), Winter 2016, Ausgabe 140 veröffentlicht.

LITERATURVERZEICHNIS
Finden Sie mehr Informationen über Clean Language auf www.cleanlanguage.co.uk
Dort finden sie auch übersetzte Clean Language-Fragen
Mehr Artikel von Nick Pole und darüber wie man Clean Language in die Shiatsu Praxis integriert, finden sie auf www.nickpole.com.
Levine, P.A. (1997) Waking the Tiger: healing trauma through the body, Berkeley, CA, North Atlantic Books
Levine, P. (2010) In an Unspoken Voice: how the body releases trauma and restores goodness, Berkeley, CA, North Atlantic Books.
Ogden, P. and Fisher, J. (2015) Sensorimotor Psychotherapy: interventions for trauma and attachment, New York and London, Norton.
Rothschild, B. (2000) The Body Remembers: the psychophysiology of trauma and trauma treatment, New York, Norton.

 


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